KundInnen erzählen
Warum ich mein Coaching nicht „offenlegen“ wollte – und es trotzdem finanziert wurde
Marina’s Vorwort zu Arbeitgeber finanziertem Coaching:
Wenn Arbeitgeber berufliche Coachings finanzieren, gibt es üblicherweise ein paar Faktoren, die gegeben sein müssen:
Du bist nicht ganz neu im Unternehmen, hast bestehende Trainingsangebote bereits genutzt und ein Coaching wurde nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Du hast dich in deiner Rolle gezeigt – und es ist erkennbar, dass Weiterentwicklung sinnvoll und anschlussfähig ist.
Auch wenn viele meiner KundInnen SelbstzahlerInnen sind, gibt es immer wieder Konstellationen, in denen eine Kostenübernahme möglich und sinnvoll ist.
Gleichzeitig erlebe ich häufig Zurückhaltung:
Gerade bei Themen wie Selbstvertrauen oder Neurodivergenz möchten viele ihre Situation im beruflichen Kontext nicht offenlegen. Besonders junge Führungskräfte haben oft das Gefühl, sich zunächst „beweisen“ zu müssen und stellen die Stärke, die sie ausstrahlen möchten über ihren beruflichen Entwicklungsbedarf.
Dabei liegt es in der Natur anspruchsvoller Rollen, dass sie Entwicklung brauchen.
Und: Nicht alles, was dich herausfordert, muss offen benannt werden, um daran arbeiten zu können.
Die größte Hürde ist daher selten das Coaching selbst, sondern die Frage, ob es außerhalb bestehender Programme stattfinden darf. Dabei spielt eine besondere Rolle, dass Studien nachweisen, dass Coaching wie auch Therapie, nur dann Benefits bringt, wenn die Sympathie und Passung zwischen Coach und Coachee stimmen – Erfahrung, Qualifikation und Expertise des Coaches setze ich dabei voraus.
Wichtige Faktoren zur Kostenübernahme
Typische Situationen, in denen nicht über eine Erweiterung des Coaching-Pools nachgedacht wird:
- Coaching wird als standardisierte Personalentwicklungsmaßnahme verstanden = „dafür haben wir Angebote“
- Der Bedarf wirkt unspezifisch oder austauschbar
- Die Anfrage ist stark persönlich begründet, ohne klaren Bezug zur Rolle oder Wirksamkeit im Unternehmen
- Es fehlt eine Führungskraft, die das Anliegen mitträgt oder einordnet
Und gleichzeitig gibt es klare Fälle, in denen Unternehmen hinhören können:
- Wenn die Anforderungen der Rolle sehr spezifisch sind und Standardangebote nicht greifen
- Wenn LeistungsträgerInnen und Vorgesetzte gezielt dieses Angebot fordern
- Wenn Themen wie Selbststeuerung, Belastungsregulation oder Kommunikation direkten Einfluss auf Führung und Zusammenarbeit haben
- Wenn es um Konstellationen geht, die nicht „von der Stange“ lösbar sind – zum Beispiel eine offengelegte Neurodivergenz im Führungsalltag oder besondere Belastungssituationen. Oder wenn der Nutzen klar benannt werden kann, ohne sensible Inhalte offenlegen zu müssen.
- Häufig ist dies in kleineren Unternehmen ohne vorhandenen Coaching oder Trainingspool leichter.
Manchmal wirken diese Entscheidungen wie eine Ausnahme, sind aber durchaus erreichbar, wenn sie gut hergeleitet sind. Nun aber gebe ich das Wort an eine Kundin, die genau diesen Weg gegangen ist:
Bei welchen Herausforderungen hat Marina dich begleitet?
Ich bin noch nicht lange in einer Führungsrolle, die hohe Anforderungen an Selbststeuerung, Kommunikation und Belastbarkeit stellt. Gleichzeitig habe ich gemerkt, dass ich in bestimmten Situationen anders funktioniere, und Selbstzweifel mitbringe, die mich stärker beeinflussen als ich es gerne hätte.
Dieses Thema wollte ich im beruflichen Kontext nicht offenlegen. Aus dem Wunsch heraus, meine Leistung für sich sprechen zu lassen und nicht auf ein „Defizit“ reduziert zu werden. Deswegen habe ich privat nach einer Coach gesucht.
Wie es zur Kostenübernahme kam:
Wie ist es, mit Marina zusammenzuarbeiten?
Ich habe in dem Coaching genau das bekommen, was ich mir gewünscht habe. Marina bringt eine fachliche Tiefe in Führung und Erfahrung aus menschlicher Realität mit. Für mich fühlt es sich jetzt überhaupt nicht mehr nach menschlichem Versagen an, an dem Punkt gestanden zu haben, an dem ich war. Vielmehr ist es ein logischer Entwicklungsschritt gewesen.
Marina weiß unglaublich viel und ist gleichzeitig pragmatisch und erarbeitete mit mir sehr detailliert Ansätze, die für mich funktionieren und holte sich immer wieder Feedback auch zu Themen, die für mich nicht funktioniert haben.
- Sie versteht sehr schnell, wie jemand „funktioniert“, ohne zu bewerten
- Sie bleibt auch bei komplexen Themen klar und lösungsorientiert
Das Coaching war dadurch sehr intensiv und ich würde mich jederzeit wieder von ihr unterstützen lassen.
Du bist aus der HR Abteilung und suchst individuelle ENtwicklung oder Training für Führungskräfte, dann schreib mir gerne.
Oder du stehst gerade selbst vor einer Herausforderung als Führungskraft und wünscht dir dabei Hilfe? Dann hast du zwei Möglichkeiten:
– Soforthilfe – hier entlang zu den Coachiba Führungskräftetrainings.
– Oder direkt zum Leadership Coaching.
Du kannst auch gleich hier ein kostenfreies Erstgespräch vereinbaren. Ich freue mich auf deine Anfrage!
Meine KundInnen schreiben ihre Interviews selbst. Ich bin überaus happy, diese persönlichen Erfahrungen mit euch teilen zu dürfen!






