KundInnen erzählen
“Weg vom Fire Fighting Modus”
Die Ausgangslage
Schon immer hatte ich Positionen mit großer Verantwortung und einen sehr hohen eigenen Anspruch. Im Coaching wollte ich lernen, nicht wieder nur durchzuhalten, sondern meine Rolle aktiv zu gestalten.
Mein Arbeitsumfeld wurde über die letzten Monate langsam immer chaotischer. Bei einem großen Kunden gab es wiederholt schwierige Situationen, falsche Aussagen über meine Arbeit und wenig Reaktion auf meinserseits geforderte Klärungen.
Das hat mich nicht nur fachlich geärgert. Ich habe beruflich schon deutlich härtere Situationen erlebt, mit mehr Verantwortung, mehr Geschwindigkeit und mehr Belastung. Gerade deshalb war ein Teil meines Ärgers: Warum triggert mich diese Situation so stark? Warum fühlt es sich an, als hätte ich kaum Einfluss?
Was wir erarbeitet haben
Ich dachte ich könnte perfekt mit Druck umgehen. Marina hat mir bewusst gemacht, dass ich in der Vergangenheit vor Druck weggerannt bin: Luft anhalten, durchrennen, irgendwie aushalten – und hoffen es ist rechtzeitig wieder vorbei.
Früher war genau das meine Strategie. Heute geht es auch nicht darum, den sinnbildlichen Waldbrand allein zu löschen. Das geht ohnehin nur im Team. Es geht darum, meine eigene Position im Waldbrand besser zu gestalten: handlungsfähig zu bleiben, Grenzen zu setzen, klare nächste Schritte zu wählen und nicht automatisch in alten Aktionismus zu verfallen.
Besonders hilfreich war für mich, Situationen früher zu erkennen, in denen innerlich der Gedanke auftaucht: „Oh Gott, jetzt auch das noch.“ Genau dann halte ich heute inne und frage: Was ist jetzt wirklich mein nächster sinnvoller Schritt? Bevor mein eigener hoher Anspruch mich über Notwendigkeiten hinaus treibt.
Auch der Blick auf Grenzen hat sich verändert. Wenn ich Grenzen wiederhole, bin ich nicht bitchy sondern stärke meine Position ohne Einzuknicken. Dadurch entsteht mehr Sicherheit in meiner eigenen Rolle und weniger Sorge vor der Wahrnehmung, die meine Grenze auslösen könnte.
Die Veränderung im Coaching mit Marina
Marina hat mir geholfen, eine komplexe und emotional aufgeladene Situation so zu sortieren, dass ich wieder handlungsfähig wurde. Dafür wurden die Lösungsschritte behutsam aufgebaut, verprobt, nachgeschärft und vertieft. Genau das habe ich gebraucht, damit die Veränderung individuell zu mir passend entsteht. Ich bin aus jedem Termin mit mehreren großen Erkenntnissen raus gegangen.
Meine wichtigsten Erkenntnisse waren: Der Waldbrand ist noch nicht gelöscht, aber ich bin ihm nicht mehr ausgeliefert. Ich darf mich dafür feiern, dass ich neue Wege ausprobiere. Und ich erkenne früher, wann ich in Aktionismus verfalle, innehalten muss und prüfen kann, welcher Schritt wirklich nötig ist. Damit ich nicht nur noch Energie verbrenne, sorge ich bewusst für Momente in denen ich meinen Akku auflade.
Vielen Dank für deine Begleitung, Marina.
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Meine KundInnen schreiben ihre Interviews selbst. Ich bin überaus happy, diese persönlichen Erfahrungen mit euch teilen zu dürfen!




