Prokrastination Test
Der Selbsttest – finde dein Aufschiebe-Muster
Du weißt, dass du aufschiebst – aber nicht warum? Dann bist du hier genau richtig. Denn Prokrastination hat viele Gesichter und es gibt eben nicht nur einen Typ. Deswegen erfährst du hier mehr über die unterschiedlichen Prokrastination Typen mit einem einfachen Selbsttest. Der Prokrastination Test zeigt dir außerdem, welche Kombi bei dir eine Rolle spielt.
Das tolle an diesem Test – so schnell erledigt, dass Prokrastination hier echt keine Chance hat.
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Empowerment Coaching mit Marina
Du denkst anders. Genau darin liegt dein Potenzial. Wenn du verstehen willst, wie du wirklich tickst – das hier ist dein Anfang.
Welcher Prokrastinationstyp bin ich?
Welcher Prokrastinationstyp du bist, zeigt sich daran, warum du Aufgaben aufschiebst: aus Angst vor Fehlern, Überforderung, Perfektionismus, fehlender Motivation oder unklaren Prioritäten. Häufige Typen sind der perfektionistische, vermeidende, überforderte oder impulsive Prokrastinationstyp. Entscheidend ist weniger der Typ als das Muster dahinter.
Einteilen lässt sich das in insgesamt acht unterschiedliche Prokrastination Typen, die einzeln oder in Kombination auftreten. Faulheit – wie häufig fälschlich angenommen, hat jedoch nichts damit zu tun, Zeitmanagement übrigens auch nicht.
Prokrastination Test, so funktioniert’s
Test Schritt 1: bestimme deinen Prokrastinationstyp oder Typen
Verschaffe dir ein Bild zur besseren Selbsteinschätzung wie sich Prokrastination im Alltag und im Beruf zeigt und auswirkt. Die farbliche Markierung zeigt dir dann sofort deinen persönlichen Prokrastinationstyp oder Typen an.
Das visualisierte Ergebnis aus deinem Test hilft dir zu verstehen, wo sich dein Prokrastinationstyp einordnen lässt und welche Muster dahinter stehen können – dein erster Schritt aus der Prokrastination herauszukommen.
1. Der Prokrastination Perfektionismus Typ
Ich starte erst, wenn ich mich perfekt vorbereitet fühle.
Die Inhalte überarbeite ich sehr oft.
Mögliche Fehler oder Kritik machen mir Angst.
Ich denke oft „Meine Arbeit ist noch nicht gut genug.“
2. Der Prokrastination Adrenalin Typ
Ich werde erst produktiv, wenn die Deadline wirklich drückt.
Ohne Zeitdruck fällt es mir schwer zu starten.
Ich brauche Stress, um in Gang zu kommen.
Eine meiner Strategien ist es sehr viel Arbeit zu haben, um ständig im Durck-Modus zu bleiben.
3. Die oder der überwältigte Prokrastinationstyp
Ich weiß oft nicht, wo ich anfangen soll.
Große Aufgaben blockieren oder lähmen mich.
Aufgaben, die viel Organisation erfordern und viele einzelne Schritte haben, fallen mir besonders schwer.
Aufgaben wirken emotional bedrohlich.
4. Der Prokrastination Selbstzweifel Typ
Ich habe Angst, zu versagen oder schlecht auszusehen.
Häufig zweifle ich an meinen Fähigkeiten, ich denke „das schaffe ich nicht“.
Ich warte oft auf „mehr Wissen“ oder „mehr Können“.
Oft vergleiche ich mich mit anderen.
5. Der Prokrastination Ablenkungstyp
Ich verliere schnell den Fokus.
Lande unbewusst im Internet oder fummel am Handy.
Ich fange etwas an, mache aber schnell etwas anderes.
Kleine Aufgaben drängen sich ständig vor.
6. Der Prokrastination Autonomie Typ
Wenn jemand etwas von mir verlangt, verliere ich die Lust.
„Ich muss“ führt bei mir zu „Ich will nicht“.
Ich starte lieber, wenn ich selbst entscheide.
Anweisungen oder Druck blockieren mich.
7. Der Prokrastination Typ Erschöpfung
Selbst kleine Aufgaben wirken anstrengend.
Ich weiß, was zu tun ist, aber mir fehlt Energie.
Ich brauche viel Erholung nach Arbeit oder Sozialem.
8. Prokrastinationstyp Mangelnde Werte oder Sinn
Ich funktioniere schlecht bei Aufgaben ohne Sinn.
Ich brauche Bedeutung, um motiviert zu sein.
Ziele und Prioritäten hinterfrage ich mit „Warum“.
Wenn etwas Mehrwert liefert, arbeite ich immer leidenschaftlich und die Arbeit macht mir Freude.
Test Schritt 2: Erfahre, was dir dein Prokrastinationstyp verrät
Die folgende Auswertung von deinem Selbsttest liefert dir zudem Klarheit und Impulse für konkrete nächste Maßnahmen, wenn du Prokrastination dauerhaft ablegen möchtest.
Wenn dein Test ein visuell eindeutiges Bild zeichnet – perfekt, dann hast du deinen Prokrastinationstyp schon bestimmt – wobei Kombis nicht ungewöhnlich sind.
Ist dein Ergebnis sehr durchwachsen, versuche es nochmal mit mehr Spontanität oder hol dir weitere Infos und finde heraus, ob chronisches Aufschieben wirklich dein Thema ist.
Du bist perfektionistisch veranlagt?
Dein Aufschieben steckt in hohen Ansprüchen und Perfektionismus. Dann hilft dir akut die 80-20% Regel. Die findest du im Artikel über Perfektionismus. Für dauerhafte Verbesserung lerne auch deine Perfektionismus-Auslöser kennen und ersetzen.
Du brauchst Adrenalin?
Dann arbeitest du häufig unter Druck, aber es erschöpft dich. Setze dir Mini-Deadlines mit kurzen Fokus-Sprints und sorge dennoch für Erholung. Es ist ungewohnt, aber machbar! Manchmal spielt auch eine berufliche Neuorientierung eine Rolle, und das Herausfinden, was dich längerfristig am Ball hält und wie deine Arbeit dafür gestaltet werden kann.
Wenn du dich überwältigt fühlst oder Selbstzweifel hast:
Setze auf Selbstmitgefühl statt auf Druck, feire deine Erfolge und arbeite an den Auslösern. Auch du kannst (wieder er-) lernen Sicherheit zu empfinden.
Dein Testergebnis weist darauf hin, dass du schnell abgelenkt bist
Wenn dich das schon seit deiner Kindheit und dauerhaft dein gesamtes Leben lang begleitet, kann das ein mögliches Anzeichen für ADHS sein. Hier im Blog findest du unendlich viele weitere Artikel über ADHS bei Erwachsenen, suche einfach in der Blogübersicht.
Du brauchst Selbstbestimmung?
Wenn du das aktuell nicht oder zu wenig kannst, dann ist häufig das aktuelle Setting unpassend. Im Empowerment Business Coaching kann ich dir auch dabei helfen herauszufinden, welches Setting besser zu dir passt und dich auf dem Weg dahin begleiten.
Dein Prokrastinationstyp äußert sich in schneller Erschöpfung
Erschöpfung ist häufig ein Anzeichen, dass dein Körper dich vor etwas schützt. Jetzt ist echte Regeneration gefragt. Und Achtung: in den meisten Fällen ist es nicht wirksam, auf dem Handy zu scrollen oder Filme zu sehen.
Du brauchst Sinn bei deiner Arbeit?
Wenn du keinen Sinn empfindest oder du und dein Arbeitgeber komplett unterschiedliche Werte habt, entwickelt sich ein großer Frust. Du brauchst nicht mehr Motivation, sondern eine für dich stimmige und sinnvolle Tätigkeit.
Wie gehe ich mit Prokrastination um?
Große Aufgaben in kleine, konkrete Schritte aufteilen, um Einstiegshürden möglichst niedrig zu halten und mit festen, kurzen Zeitfenstern arbeiten, sind gute Möglichkeiten, um mit Prokrastination umzugehen.
Aber um Prokrastination wirklich zu bewältigen, ist es nötig, die Gefühle und Auslöser hinter dem Aufschieben zu erkennen. Denn oft geht es weniger um fehlende Disziplin als um Stress, Überforderung, Perfektionismus oder Angst vor Fehlern.
Empowerment statt Aufschieben
Du hast die ersten Schritte schon geschafft. Du kennst jetzt deinen Prokrastinationstyp oder Typen und hast mit dem Test ein Stück mehr Klarheit zum Thema Prokrastination gewonnen. Vielleicht spielt auch ADHS oder Hochbegabung bei dir eine Rolle. Oder vielleicht hast du schon viel ausprobiert, aber nichts greift wirklich.
Ich kenne von vielen meinen KundInnen an diesem Punkt die Unsicherheit, wie man die Umsetzung wirklich schaffen soll. Wenn du Prokrastination nicht länger als persönliches Versagen bewertest, sondern als Hinweis auf die eigentliche Ursache, kann gezielte Anleitung und ein Empowerment Coaching dabei sehr viel bewirken!
Weitere Schritte – gemeinsam statt alleine
Empowerment Coaching
Du denkst anders. Genau darin liegt dein Potenzial. Wenn du verstehen willst, wie du wirklich tickst – das hier ist dein Anfang.
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Von Marina Bernardo
Gründerin von Coachiba, hat selbst ADHS und ist als Unternehmerin für Innovation ausgezeichnet.
Alle Coachiba Blogbeiträge sind selbst verfasst, regelmäßig aktualisiert und umfangreich recherchiert.
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