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High need baby, Schreibaby Ursachen und Symptome

High Need Baby

oder Schreibaby – was tun? Ursachen, Symptome und mehr …

Du weißt, du hast ein High Need Baby – Schreibaby, wenn Zähneputzen oder Duschen für dich quasi unmöglich wird. Denn dein Baby braucht dich ständig – 24 Stunden am Tag – und das jeden Tag. Und es macht das lautstark deutlich. Du fragst dich, ob ihm etwas fehlt oder was du falsch machst: Hier findest du Antworten zu Ursachen und Symptome bei deinem High Need Baby.

Du weißt, du hast ein High Need Baby, wenn die anderen Mamas dich einfach nicht verstehen und du dein Baby (manchmal) genauso wenig verstehst. Wahrscheinlich fühlst du, dass dein Baby „anders“ ist.

Denn du erlebst gerade eine völlig andere Zeit, als es andere Eltern mit Babys tun. Du bist ein Schatten deiner selbst, denn Tag und Nacht dreht sich alles um dein High Need Baby. Du kannst nicht mehr, machst dir Vorwürfe und fragst dich sicher auch, was mit deinem Baby los ist und du fragst dich, ob du daran schuld bist.

Hier bekommst du folgende Einblicke:

High Need Baby, Schreibaby was tun?
Erkenne High Need Baby Symptome!
High Need Baby, Schreibaby was tun?
Was ist wichtig im Umgang mit einem High Need Baby – Ursachen kennen und einbeziehen!
High Need Baby, Schreibaby was tun?
Was brauchen Eltern mit einem High Need Baby?
High need Baby

Es ist nicht wichtig, ob es DAS High Need Baby wirklich und in genau dieser Form gibt. Eher geht es um die wichtige Anerkennung, dass es besonders herausfordernde Babys und Kinder gibt, deren Eltern eben auch besonders intensiv gefordert werden. Und Hilfe brauchen. Es ist nicht das Ziel, Kind und Eltern einen Stempel aufzudrücken, denn das bringt niemandem etwas.

Das Beste zum Anfang … High Need Baby Ursachen!

Egal, was andere sagen, es liegt NICHT an dir!

Das weiß ich so genau, weil Dr. William Sears den Begriff definiert hat. Er hat selbst acht (!) Kinder mit seiner Frau Martha, die Stillberaterin und Krankenpflegerin ist. Er ist Kinderarzt und hat den Begriff der bindungsorientierten Erziehung sehr stark geprägt. Sein viertes Kind, Hayden, war anders als alle Kinder, die er bisher erlebt hat. Durch und durch High Need, ein echtes Schreibaby.

Seine ersten drei Kinder und auch die weiteren Kinder waren im Vergleich „einfache“ Babys.

Eine Stillberaterin und ein Kinderarzt mit 3 vorangegangenen Babys haben Schwierigkeiten mit einem High Need Baby… damit kann bereits mit großer Sicherheit ausgeschlossen werden, dass die Eltern schuld an High Need Baby Symptomen sind.

Seine Erkenntnis

Rückblickend tat es Dr. Sears leid, dass er in seiner Kinderarztpraxis immer wieder Eltern erlebt hatte, die von besonders fordernden Babys berichtet haben, bei denen er eine geringere Belastbarkeit oder übertriebene Darstellung vermutete. Durch Hayden erlebten er und seine Frau jedoch, dass ein einziges Baby seine Eltern wirklich bis zur Überlastung fordern kann, sie war ein klassisches Schreibaby.

Es ist bei einem viel weinenden Baby sehr wichtig, körperliche Ursachen auszuschließen, die einen Effekt auf Schlaf, Nahrungsaufnahme und Wohlbefinden haben, wie etwa ein verkürztes Zungenbändchen.

Was ist also ein High Need Baby? Symptome

Es ist keine medizinische Diagnose, jedoch eine auf Beobachtungen basierende Theorie oder Beschreibung, die den Begriff Schreibaby gewissermaßen konkretisiert.

Nach Sears Defintion müssen zumindest ein Großteil der folgenden 12 High Need Baby Symptome über einen längeren Zeitraum gegeben sein:

High Need Baby Symptome und Ursachen

Intense & driven – dein Baby ist intensiv

Die Babys fordern sehr häufig vor allem ihre Mütter bzw. die Hauptbezugsperson quasi ab Geburt sehr intensiv. Ihre Bedürfnisse kommunizieren sie mit einem durchdringenden Schreien, und wehe, du lässt dein Baby warten.

Wenn es etwas will, kann es dieses etwas unglaublich zielstrebig (driven) einfordern oder anpeilen. Intensiv bezieht sich dabei auch auf die positiven Gefühle, beispielsweise das Lachen. Auch andere Körpersprache ist häufig sehr ausgeprägt.

High Need Baby Symptome und Ursachen

Hyperactive – im Sinne von angespannt und beschäftigt

High Need Baby Symptome: sie stehen körperlich und geistig ständig unter Strom. Dabei kann man auch eine besondere Anspannung wahrnehmen: geballte Fäustchen, angespannte Muskeln, konzentrierter Blick und voller Fokus, immer beschäftigt und aktiv.

Manchmal wird durch diese Eigenschaft interpretiert, dass High Need Baby Ursachen bspw. ein ADHS sein könne, ist es aber nicht! Die Studienlage zeigt jedoch, dass Babys mit Regulationsstörung später häufiger mit ADHS diagnostiziert werden. Ich befasse mich täglich mit ADHS Kindern, dazu findest du hier im Blog einige weitere Artikel.

High Need Baby Symptome und Ursachen

Draining – anstrengend: das typischste der High Need Baby Symptome

Eigentlich wäre es zu übersetzen mit Energie zehrend. Dein Baby verlangt dir wirklich die letzten Kräfte ab. Wenn andere Mamas darüber sprechen, dass ihre Babys eventuell 2- bis 5-mal pro Nacht wach werden und die Einschlafbegleitung ganze 30 Minuten (!) dauert, dann verzweifelst du fast. Denn höchstwahrscheinlich hast du dein Baby fast den ganzen Tag und die Nacht, auf dir, an dir, schuckelst, stillst, tröstest, singst – und an ablegen ist einfach nicht zu denken.

Auto oder Kinderwagen fahren kann komplett abgelehnt werden, und nur, wirklich nur die Bezugsperson ist 24/7 gefordert. Mal schnell der Oma abgeben ist häufig nicht drin und ausgeprägtes Fremdeln schon sehr früh Teil deines Alltags.

High Need Baby Symptome und Ursachen

Feeds frequently – „Dauerstillen“

Häufig nehmen 24/7 Babys keinen Schnuller und keine Flasche. Das Stillen oder Trinken ist mehr als Nahrungsaufnahme – das trifft zwar auf alle Babys zu, aber auf diese ganz besonders. Sie kuscheln sich ein, scheinen quasi extra langsam zu trinken und schirmen sich an der Brust richtiggehend ab.

Bei Stillbabys brauchst du dir wegen Überfütterung üblicherweise keine Sorgen zu machen, wenn das Baby nach seinem Bedarf gestillt wird. Die Brust der Mama passt sich an. Außerdem bekommt ein Baby nur die sehr wasserhaltige Vormilch, wenn es nuckelt und nicht etwas länger trinkt. Dementsprechend ist dabei die Kalorienaufnahme gering. Wenn du sehr viel Milch hast, kann es hilfreich sein, dieselbe Brust mehrfach hintereinander anzubieten und nicht abzuwechseln.

Bei Flaschenbabys ist das etwas anders gelagert, es kann daher herausfordernder sein, eine gute Balance zu finden. Solange dein Baby sich auf der Gewichts- und Größenperzentile jedoch normal entwickelt, ist auch das ein Punkt, den du einfach mal auf dich zukommen lassen kannst.

Wichtig: Schreibaby oder High Need Baby Ursachen abklären

Bei Schreibabys, die mit Weinen beim Trinken auffallen, müssen unbedingt körperliche Ursachen ausgeschlossen werden.

High Need Baby Symptome: es wird häufig berichtet, dass sie sich selbst erst spät abstillen und manchmal auch fester Nahrung gegenüber länger skeptisch sind. Positive Erfahrungen gibt es mit Baby Lead Weaning (BLW): Dabei bekommt das schon etwas ältere Baby, das bereits sitzen und die Nahrung selbst halten und essen kann, babygeeignetes Fingerfood. Das ist häufig mehr Experiment als Essen, aber für die Babys eine spannende Beschäftigung und fördert durch die vielfältigen sensorischen Reize.

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Demanding – fordernder Ausdruck!

Wenn dein Kind etwas möchte, kannst du gar nicht anders, als dafür zu sorgen, dass es das auch bekommt. Dabei ist es für dein Baby sehr wichtig, dass seine Not wirklich so groß ist – es übertreibt nicht. Es muss auch nicht „einfach mal lernen zu warten“, sondern für dein Kind fühlt es sich so an, als ob sein Verlangen lebensbedrohlich (!) ist, und deswegen fordert es das auch so vehement ein. High Need Baby Ursache: Es nimmt seine Bedürfnisse besonders intensiv war.

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Awakens frequently – wacht ständig auf

Für guten Schlaf brauchen alle Kinder Sicherheit. Die Sicherheit, beschützt zu sein, abschalten zu können. Deswegen wachen alle Babys regelmäßig auf, um zu überprüfen, dass sie immer noch beschützt werden. Babys fordern dann häufige dieselbe Einschlafsituation wieder ein.

Ein High Need Baby oder Schreibaby wacht durch das höhere Sicherheitsbedürfnis und innere Unruhe noch häufiger auf. Und weil sie sich oft schon mit dem Einschlafen schwertun, wird dann auch die nächtliche Wiedereinschlafbegleitung intensiv. Aus Verzweiflung und aus Gewohnheit, aber auch wegen der ausgeprägten Geräusch- oder Berührungsempfindlichkeit wachen High Need Babys leider besonders häufig auf.

Manche High Need Babys zeigen dieses Schlafverhalten von Anfang an, bei anderen entwickelt es sich überraschend mit der 4-Monats- oder der 6-Monats-Schlafregression. Das sind Phasen, in denen sich das Schlafverhalten der Kinder weiterentwickelt und in denen sie häufig (zumindest theoretisch vorübergehend) besonders unruhig sind.

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Unsatisfied – unzufrieden

Es gibt Tage, an denen du machen kannst, was du willst, und dein High Need Baby oder Schreibaby ist dennoch unzufrieden. Dein Baby weint, es schreit, du tust alles, was du kannst, und dein Baby ist einfach dennoch nicht zufriedenzustellen.

Es sind vor allem diese Tage, die Eltern so auslaugen und ihnen Versagensängste bescheren.

Dabei ist es logisch: Wenn du dein Baby 24/7 tröstest, wiegst, pflegst umkümmerst, selbst todmüde bist und das noch obendrauf kommt – da ist JedeR am Ende.

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Unpredictable – unvorhersehbar

Diese Babys überraschen. Denn es ist sehr schwer vorherzusehen, wie ein Tag verlaufen wird. Auch auf Schlafens- oder Essenszeiten kann dies besonders zutreffen. Es gibt einfach keinen Rhythmus, auf den wirklich Verlass ist. Das ist ein ganz typisches High Need Baby Symptom.

Denn dein Baby drückt seine Gefühle in Extremen aus. Alles spitze oder alles absolut katastrophal. Was gestern zur Beruhigung funktioniert hat, kann morgen schon nicht mehr klappen.

Mir und weiteren High Need Eltern hat besonders geholfen, sich wirklich darauf zu fokussieren, die Signale des Babys verstehen zu lernen. Das war mir bei meinem ersten Baby lange jedoch fast unmöglich.

Ursachen dafür:

Wir Eltern haben in der jetzigen Zeit sehr viel weniger intensive Vorerfahrungen mit Babys, als es früher üblich war. Wir sind daher nicht mehr damit vertraut, allgemein übliche Signale und den Umgang mit Babys bereits zu kennen. Daher ist es für uns besonders intensiv, mit dem ersten Kind – insbesondere einem High Need Kind – jedwede Möglichkeiten an Bedürfnissen erkennen zu lernen. Vor allem wenn wir in einer stressigen Ausgangslage sind, übermüdet und angestrengt.

Unsere eigene Prägung durch unsere Eltern kann uns dabei durchaus im Weg stehen, da man damals viele Dinge anders gemacht hat als heute. Dazu interessiert dich vielleicht auch der Artikel über die schwarze Pädagogik – darin erfährst du woher veraltete Tipps, wie bspw. das Schreienlassen oder die Angst vor dem Verwöhnen kommen.

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Super-Sensitive – Hochsensibel

High Need Babys empfinden sehr stark. Geräusche, Gerüche, Eindrücke und Berührungen können für sie schnell zu viel werden, auch wenn sie durchaus Abwechslung wollen. Ein Kaufhaus kann mit der Lautstärke und den Eindrücken schnell zum Horrortrip werden. Routine und genug Pausen zum Runterfahren sind wichtig.

Das ist auch eines der Symptome bei denen High Need Babys hochbegabten Kindern ähneln. Sears hat einen Zusammenhang mit höherer Begabung festgestellt.

Wichtig im Umgang

Für Babys und auch kleine Kinder ist es wichtig, Zeit in der freien Natur zu verbringen. Das natürliche Licht unterstützt den Tag-Nacht-Rhythmus und die Hormonbildung, die für den Schlaf wichtig ist. Für High Need Kinder können Spielplätze überfordernd sein, jedoch kann ein Ausflug in einen Wald oder auf eine Wiese auch beruhigend sein. Die Lichtspiele, der Wind in den Blättern, im Gras oder auch die Wolken am Himmel können sehr beruhigend wirken – auch auf dich. 😉

Da viele High Need Kinder ungern im Kinderwagen sitzen, kann der Weg dorthin allerdings zu einer Tortur werden. Ich habe mit meinen beiden Kindern lange zu Hause sehr geduldig das Tragen in der Trage geübt. Darin wollten sie zu anfangs jeweils auch nicht lange sein. Wurde aber zum Glück mit der Zeit eine gute Lösung.

Der Anspruch, x Minuten raus zu „müssen“, ist hinderlich. Vor allem wenn du Angst hast, dass dein Schreibaby draussen überwältigt wird. Vielleicht reicht der Balkon, der Garten oder der Park um die Ecke. Du musst ja auch gar nicht mit dem Kind im Wagen oder in der Trage „spazieren gehen“. Vielleicht sitzt es irgendwann glücklicher am Wegesrand und untersucht Steinchen, 200 Meter von zu Hause entfernt …

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Can’t put baby down – Ablegen unmöglich

Es kann in beide Richtungen gehen. Manche High Need Babys oder Schreibabys wollen nonstop auf den Arm, an die Brust oder nackte Haut, und manchen ist das zu intensiv. Sie wollen keinesfalls in eine enge Position auf den Arm, in die Trage, in den Autositz oder Ähnliches.

Die Forderungen deines Babys anzunehmen, wird gerade von der älteren Generation häufig mit verwöhnen gleichgesetzt. Dennoch ist es das nicht.

Mach dir bewusst:

In der bindungsorientierten Erziehung geht man davon aus, dass ein besonders intensiver Körperkontakt wesentlich zur Eltern-Kind-Bindung beiträgt und damit vermutlich auch dieses besonders ausgeprägte Bedürfnis der High Need Kinder erfüllt.

Eine Herausforderung für High Need Eltern kann es später sein, den Zeitpunkt wahrzunehmen, wann sich das Autonomiebedürfnis ändert und die Kinder auch mit weniger Arm zurechtkommen.

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Not a Self-Soother – braucht jemanden zur Beruhigung

Dein Baby schläft nicht einfach allein im Bett ein oder beruhigt sich selbst. Nein, es braucht dich! Wenn du es warten lässt, wird dieses High Need Baby Symptom häufig noch deutlich schlimmer. Ein Ersatz wie ein Kuscheltier, ein Schnuller oder Ähnliches macht es häufig regelrecht noch wütender.

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Separation-Sensitive – Trennungsängste

Deinem Baby fallen Trennungen sehr schwer, denn es ist stark auf seine Hauptbezugsperson fixiert. High Need Baby Ursachen für dieses Merkmal: Babys sehen Bezugspersonen lange Zeit nicht als separate Person, sondern als Teil ihrer selbst, und das ist bei High Need Babys besonders stark ausgeprägt. Eingewöhnungen in der Krippe oder kurze Betreuung durch die Großeltern ist häufig undenkbar oder nur unter schwerstem Protest machbar …

Sears betont, dass alle Babys anteilig in ihrem Leben High Need Babys sind. „Echte“ 24/7 Babys zeigen die High Need Baby Symptome dauerhaft über Monate und Jahre hinweg und zeigen alle der genannten Eigenschaften durch sehr stark ausgeprägte Bedürfnisse!

Dazu ein Zitat aus seinem Buch „The Fussy Baby Book“, Neuauflage von 2014. Ich übersetze es aus dem Englischen. Das trifft es sehr gut…

„Du als Elternteil wurdest mit einem überdurchschnittlichen Kind gesegnet. Ich als dein Kind brauche wiederum überdurchschnittlich engagierte Eltern.“

Was ist wichtig im Umgang mit einem High Need Baby?

Umgang mit Wutausbrüchen bei Kindern
Erkenne an, dass dein Baby besonders intensiv auf Reize reagiert. Einkaufszentren beispielsweise, laute Geräusche, Lichter, Gerüche und Berührungen empfindet es besonders intensiv.

Sie lösen eine Reizüberflutung aus. Diese zeigt sich meist in den Nachmittags- und Abendstunden.

High Need Babys empfinden dann also eine echte Last und wirkliche Überwältigung und kommen allein nicht mehr klar. Denn Babys und Kleinkinder sind in der Regulation ihrer Gefühle auf ihre Eltern bzw. Bezugspersonen angewiesen.

Dein High Need Baby braucht einfach mehr von allem. Mehr Berührung, mehr Begleitung, mehr Zuwendung, mehr kreative und vielleicht auch ungewöhnliche Lösungen und weniger Druck, sich anpassen zu müssen.

Behalte das im Kopf, wenn du mit den anstrengenden High Need Kind Symptomen zu tun hast:

Dazu möchte ich dir eine Information mitgeben: Pflegeeltern, die verwahrloste und misshandelte Babys bei sich aufnehmen, berichten häufig, dass diese Babys über Monate hinweg nicht weinen und jegliche ihrer Bedürfnisse nicht äußern oder anzeigen. Erst nach Monaten des Vertrauensaufbaus zeigen sie ihre Gefühle auch durch Weinen. Tränen und Weinen sind daher auch im Kontext von Bindung als Vertrauensbasis zu sehen. Das hilft dir eventuell.

Sei da und versuche das Bedürfnis zu identifizieren, denn dein Baby, auch ein Schreibaby, wird deine Bemühung spüren können.

Umgang mit Wutausbrüchen bei Kindern

Ruhe bewahren bei Gefühlsausbrüchen!

Sei für es da. Sprich mit ihm. Versuche ruhig zu bleiben. Stell dir vor, es erzählt dir von seiner Anspannung. Es erwartet nicht unbedingt, dass du sein Weinen stoppst, aber dass du da bist und zuhörst.

Wenn du merkst, dass du nicht ruhig bleiben kannst, versuche es mit Singen: Das beruhigt deine Atmung und du konzentrierst dich auf etwas anderes als die Tränen. Alternativ kannst du dich auch ganz auf deine Atmung konzentrieren, darauf, länger aus- als einzuatmen. Langsame Schritte gehen oder tanzen können helfen.

Es ist für viele Eltern unerträglich, ihr Kind so weinen zu hören. Deswegen verfallen wir dann in Panik: hüpfen, schauen besorgt, ertragen es nicht. Richtig, denn wir sind darauf programmiert, unsere Kinder nicht weinen zu lassen. Sie dann an uns zu drücken, besorgt zu schauen und zu hüpfen ist ein häufiger Reflex. Dennoch bestätigt es dein Kind eher.

Umgang mit Wutausbrüchen bei Kindern

Es ist nicht deine Schuld, wenn dein Kind weint. High Need Baby Ursachen sind andere.

Du kannst dich lediglich bestmöglich bemühen herauszufinden, warum, und für dein Schreibaby da sein. Mehr geht nicht!

Umgang mit Wutausbrüchen bei Kindern
Sei da und versuche das Bedürfnis zu identifizieren, denn dein Baby, auch ein Schreibaby, wird deine Bemühung spüren können.

Wieviele High Need Babys gibt es und warum? Ursachen

Da es keine medizinische Diagnose ist, wird es nicht statistisch erfasst. Das DGKJ (Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin) errechnet im Zusammenhang mit Schreibabys, dass 20 bis 29 % der Babys in ihren ersten 4 Lebensmonaten exzessiv schreien. Die Definition Schreibaby bzw. exzessives Schreien ist dabei an der 3er-Regel festgemacht: Schreien an mindestens 3 Tagen pro Woche für mindestens 3 Stunden pro Tag über mindestens 3 Wochen hinweg. Nur 8 % der Babys schreien oder weinen auch noch viel über den 4. Lebensmonat hinaus.

Die häufig genannten 3-Monats-Koliken sind übrigens nicht der eigentliche Grund für ein Schreibaby. Diese sind häufig ein Symptom, da die Luft unter anderem durch das Schreien geschluckt wird. Körperliche Ursachen und Beschwerden, die Schmerzen beim Baby verursachen könnten, sollten definitiv ausgeschlossen werden.

Wenn dein Instinkt dir sagt, dass dein Schreibaby Schmerzen hat, würde ich dir empfehlen, hartnäckig auf Abklärung zu pochen. Leider ist dies manchmal notwendig.

Woher kommt High Need dann?

High Need Baby Ursachen: Sind es die Gene? War es die stressige Schwangerschaft oder die Geburt? So ganz genau weiß man es nicht. Auch Sears äußert sich dazu nicht konkret. Ich habe mich quer durch alles gelesen, was ich finden konnte. Die Studien beziehen sich immer auf die Begriffe „high-cry baby“ bzw. Schreibaby, da High Need Baby Symptome keine medizinische Diagnose sind.

Ergebnisse aus der Forschung – Ursachen für Schreibabys

Austin et al. (2005) fanden heraus, dass weder das Alter der Mutter noch sozioökonomische Faktoren wie Einkommen, Ausbildung, Status oder auch das Geschlecht der Kinder einen Einfluss auf das Temperament haben. Auch haben sie festgestellt, dass Frühgeburt, die Art der Geburt – auch mit oder ohne medikamentöse Unterstützung – oder der medizinische Verlauf der Schwangerschaft keine Auswirkungen haben.

Werner et al. (2007) untersuchten den Zusammenhang zwischen psychischer Belastung und Schreibabys. Sie fanden einen möglichen Zusammenhang mit Depressionen und Anxiety. Die Mütter und Kinder könnten die genetische emotionale Disposition teilen. Das Baby könnte mehr und intensiver weinen, wenn die Mutter während der Schwangerschaft eine Depression hatte und diese ggf. auch nach der Geburt weiter bestand. In diese Richtung ging auch das Ergebnis von Mantymaa et al. (2006): Hier wurde untersucht, ob Eltern mit einem bereits bestehenden hohen Stresslevel ihre Kinder als anstrengender wahrnehmen.

Beobachtungen aus der Praxis – Ursachen für High Need Babys

In Foren berichten Eltern mit High Need Babys, dass auch bei mehreren Geschwistern häufig nur eines der Kinder ausgeprägt betroffen sei. Dazu finde ich sehr spannend, dass Dr. Sears anhand seiner eigenen Kinder Folgendes vermutet:

„Meine ersten 3 Kinder waren ,einfache‘ Babys. Durch Haydens High Need waren wir dazu gezwungen, sie sehr viel besser kennenzulernen, um eskalierende Situationen bestmöglich zu vermeiden. Bei unseren vier weiteren Kindern stellten wir fest, dass sie dieselben Bedürfnisse wie Hayden haben, sie aber bei Weitem nicht so deutlich einforderten wie Hayden.“

Ursachen für High Need Kinder in der Kultur?

Es lässt sich außerdem feststellen, dass in industrialisierten Ländern High Need oder Schreibabys auftreten und in anderen Kulturen teils deutlich seltener oder auch gar nicht. Das liegt sicherlich nicht ausschließlich an der dort fehlenden Dokumentation, sondern eben auch an der Art, wie wir leben. Diese hat nämlich mit artgerechter Lebensweise für Babys und Kleinkinder nur noch sehr wenig zu tun. Und das wiederum schränkt gerade sehr sensible Babys und vor allem auch ihre Eltern in nicht natürlich vorhergesehener Art und Weise ein.

Coachiba

Was brauchen die Eltern von High Need Babys?

Was machen die besonderen Bedürfnisse und High Need Baby Symptome mit den Eltern? Gerade Eltern von High Need Babys sind besonders zwischen Wunsch und Wirklichkeit hin- und hergerissen. Du hast es dir mit Baby ganz anders vorgestellt, und nun ist es, wie es ist. Selbst Dr. Sears schreibt, dass er und seine Frau dank ihrer Tochter Hayden (4. Kind) echte Zweifel an ihren elterlichen Fähigkeiten entwickelten, und vielen anderen Eltern geht es genauso. Gerade auch wenn das erste Kind ein High Need Kind ist.

Du weißt wahrscheinlich schon, wie wichtig es ist, dein Baby trotz Selbstzweifeln bestmöglich zu begleiten und seine Bedürfnisse zu erfüllen. Aber gerade weil das mit deinem andauernden Schlafmangel, wirklich absolut keiner Zeit für dich selbst oder Zeit für die Partnerschaft einhergeht, können Eltern von 24/7 Babys nicht mehr und machen sich deswegen noch zusätzlich Vorwürfe, ihrem Kind nicht gerecht zu werden.

Außerdem können die Kommentare von Außenstehenden wirklich schwer belasten.

Wenn der Vorwurf geäußert wird, dass du selbst das Verhalten verschuldest, weil das Baby auch mal lernen müsse zu warten, verwöhnt werde, du ihm die Verhaltensweisen antrainierst, du ein Schlaftraining brauchst oder, oder, oder … nichts davon ist richtig! Das ist sicher, auch wenn die sonstigen High Need Baby Ursachen eher unklar sind. Du brauchst dich mit diesen Menschen nicht über dein Kind zu unterhalten oder dich rechtfertigen. Denn du hast immer die Wahl, ob du so ein Gespräch führst oder nicht!

Du brauchst gute Nerven, möglichst viel Hilfe und deine eigene Sicherheit, dass du dein Bestmögliches gibst und die beste Mama oder Papa für dein Kind bist. Und dass dein Kind so sein darf, wie es ist – das ist Teil seiner Persönlichkeit!

Genau das bekommst du nicht durch (Selbst-)Vorwürfe! Das ist ein fieser Teufelskreis, denn Babys im Allgemeinen reagieren sehr feinfühlig auf die Emotionen der Eltern. Umso früher du daher Erwartungshaltungen an dein Baby oder Vergleiche mit anderen Babys ablegen kannst und dich darauf fokussierst, es selbst und seine Besonderheiten anzunehmen, desto weniger Druck übst du selbst auf die Eltern-Kind-Beziehung aus.

Gesundes Selbstbild

Mache dir dazu bewusst: Babys und Kinder, die bindungsorientiert aufwachsen und deren Bedürfnisse erfüllt werden, entwickeln ein gesundes Selbstbild, Selbstvertrauen und Vertrauen in ihre Eltern und ihre Umwelt. Wenn du also im Zweifel bist, ob du deinem Kind mit deiner Fürsorge etwas Gutes tust, dann im Zweifel pro Baby!

Manchmal fühlt es sich an, als ob du ohnehin gar keine Wahl hast, denn dein Baby braucht und will ja meist nur dich. Du brauchst aber auch mal Pause. Daher ist ein Abwägen und Ausbalancieren der Bedürfnisse angebracht. Deine Bedürfnisse sind ebenfalls sehr wichtig, auch für dein Baby! Denn nur wenn du ausgeglichen bist, kannst du liebevoll und zugewandt sein.

Was heißt das genau?

Für viele Eltern ist es keine Entspannung, ihr Baby auf Biegen und Brechen an den Partner, den Babysitter oder die Großeltern abzugeben, wenn es dann schreit und sich quält.

Es bedeutet daher, dass du jede sonstige Entlastung annimmst, die du bekommen kannst. Schlaf, wenn dein Baby schläft! Bleibt in der Zeit etwas liegen? Das ist schlicht und einfach egal! Eine Freundin könnte für dich mit einkaufen? Großartig. Deine Eltern könnten mal Essen vorbeibringen? Super! Du lebst monatelang vom Lieferservice? Auch gut!

Alles, was nicht zu eurem Überleben beiträgt, kann liegen bleiben. Haushalt? Unwichtig!

Bleib dennoch dran, und wenn ein passender Moment da ist, dein Baby glücklich, ausgeschlafen und satt ist, immer wieder dem Partner oder anderweitiger Unterstützung mal übergeben und auch ein bisschen quengeln durchstehen. Nur dann hat dein Baby auch die Chance zu lernen, dass das völlig okay ist. Das ist allerdings etwas anderes, als es zu erzwingen. Denn bereits das „Nein“ eines Babys zu tolerieren, ist die wichtigste Prävention für spätere sexuelle Übergriffe, denn dein Kind lernt von Anfang an, dass sein „Nein“ zählt.

Hilfe suchen und annehmen

Wenn du allerdings merkst, dass du so strapaziert bist, dass du dein Baby anschreien, schütteln oder anderweitig schädigen könntest, dann geht es immer vor, dein Baby und dich zu schützen. Und ja, das passiert auch sehr guten Eltern, die nicht mehr können. Leg dein Baby sicher ab, gib es einer anderen Person – egal ob es schreit – und mach Pause. Du hast diese dringend nötig, und daran ist nichts verwerflich. Suche dir Hilfe, die dich im Alltag entlastet.

Doch was erlebe ich in der Zusammenarbeit mit Eltern, und was habe ich auch selbst mit meinem ersten High Need Kind „falsch“ gemacht?

Dass Eltern durchaus selbst sehr hohe Ansprüche haben oder sich dem Druck des Umfeldes beugen.

„Ich muss doch den Haushalt machen, andere Mütter schaffen das doch auch.“

„Ich kann jetzt nicht mit dem Baby schlafen, ich muss doch dringend kochen, wischen, den Anruf tätigen, aufräumen oder was auch immer tun.“

„Ich bin selbst schuld, weil ich ja das Kind daran gewöhnt habe …“

Das Beste, was du jedoch für dich und dein Kind tun kannst, ist, wann immer möglich auszuruhen, Prioritäten zu setzen (noch einmal in aller Deutlichkeit: Alles, was nicht zum Überleben beiträgt, liegen lassen!) und nur zu tun, was für dich und dein Kind gut ist!

Denn deine Batterie ist schon leer, und üblicherweise kommen dann obendrauf noch Zähne, Krankheiten oder sonst was, und deine ohnehin schon nicht vorhandenen Kapazitäten sorgen für deinen Burnout.

Ich weiß, wie es ist, monatelang pro Nacht zum Teil deutlich über 10-mal geweckt zu werden oder stundenlang wach zu sein und einfach alles zu tun, was nötig ist, damit das Baby eventuell bloß wieder schläft. Und tagsüber arbeiten zu müssen …

Das heißt für dich:

Annehmen, dass die Situation ist, wie sie ist, und für dich einen Weg finden, mit dem du bestmöglich durchhalten kannst.

Dazu gibt es übrigens auch sogenannte Schreiambulanzen, die zum einen körperliche Ursachen beim Baby ausschließen und zum anderen gemeinsam mit dir nach Lösungen suchen. Auch wenn es ein Aufwand ist, würde ich dir im Babyalter durchaus zu einer Vor-Ort-Unterstützung raten.

Es interessiert dich sicherlich brennend, wie sich dein High Need Baby möglicherweise weiter entwickelt. Darüber liest du gleich hier in Teil 2, den High Need Kindern!

Wenn du lesen möchtest, was mein Elterncoaching bei einer Mama mit Zwillingen, inklusive einem „Schreibaby“ bewirkt hat, schau gern mal in ihre Erfolgsgeschichte, in der sie von ihren Erfahrungen erzählt.

Falls du noch ganz konkrete Fragen hast und Hilfe suchst, darfst du dich sehr gerne bei mir melden. Ich biete übrigens auch kostenfreie Erstgespräche an.

Deine Marina Eltern und Karriere Coaching

Tipps und Übungen

Das ist wichtig im Umgang mit einem High Need Baby oder Schreibaby

Was Kinder brauchen

Dein Baby ist nicht, wie es ist, um dir damit zur Last zu fallen.

Es ist eine starke, junge, aber große (!) Persönlichkeit, die sehr genau weiß, was sie braucht, und das vehement einfordert. Davon können viele Erwachsene nur träumen! Erhalte deinem Kind daher diese Gabe und hilf ihm, damit umzugehen.

High Need Baby Symptom: Dein Baby braucht einfach mehr von allem. Mehr Berührung, mehr Begleitung, mehr Zuwendung, mehr kreative und vielleicht auch ungewöhnliche Lösungen und weniger Druck, sich anpassen zu müssen.

Was Kinder brauchen

Lerne dein Baby kennen.

Das geht jedoch nicht über Nacht, das ist ein Prozess! Lerne, die Bedürfnisse deines Kindes zu erkennen. Viele Eltern berichten, dass daraus später eine besonders innige Beziehung wurde.

Was Kinder brauchen

Höre auf die Kommunikation deines Babys.

Dennoch ist gerade das besonders schwierig, wenn dein Baby dabei lautstark schreit. Denn das Schreien versetzt dich in Stress. Und dieser Stress wiederum schaltet alles in deinem Körper ab, was du in dem Moment gut brauchen könntest.

Es darf sein, dass du nicht weiterweißt und dass es dich belastet. Das gehört bei High Need Kindern mit dazu. Und auch das wird weniger werden und vorbeigehen!

Deswegen ist es aber auch wichtig, dass die High Need Baby Ursachen abgeklärt sind: damit meine ich vor alle, dass körperliche Ursachen für Schreibabys ausgeschlossen wurden.

Was Kinder brauchen

Lass alles liegen, was nicht zum Überleben beiträgt!

Schlaf, wenn dein Baby schläft. Denn üblicherweise ist deine Batterie mit High Need Baby ohnehin schon leer, und dann kommt obendrauf die nächste Erkältung, ein neuer Zahn oder ein Wachstumsschub, und du befindest dich im Burnout.

Sorge gut für dich, damit du auch eine Phase überstehst, die „noch schlimmer“ sein könnte. Und lass alles andere liegen. Haushalt kann warten, dein Baby und du aber nicht!

Was Kinder brauchen

Hilfe suchen und annehmen

Eltern waren nie dafür gemacht sich allein um Babys zu kümmern. Schon gar nicht um High Need Babys. Suche dir daher Hilfe, wo immer möglich, und nimm angebotene Hilfe an!

Was Kinder brauchen

Hör nicht auf Tipps! 😉

Denn diese sind sehr individuell und abhängig von den Bedürfnissen deines Babys. Viele High Need Babys brauchen beispielsweise viel Körperkontakt, fühlen sich damit jedoch gleichermaßen auch unwohl. Der Tipp, dein Baby möglichst viel in die Trage zu nehmen, kann für dich daher gefühlt auch erstmal richtig nach hinten losgehen. Weil sich dein Baby mit Händen und Füßen gegen das eingeengte Gefühl wehren kann. Du verwirfst den Tipp, weil es für dein Baby „nicht passt“.

Plane intensive Eingewöhnungen ein, geh davon aus, dass dein Baby für alle Änderungen länger brauchen wird, hol dir Hilfe mit ins Boot. Such dir ein Netzwerk mit Erfahrung mit High Need Baby und fokussiere dich auf bindungs- und bedürfnisorientierte Ansätze.

Quellen

Die wissenschaftliche Forschung bezieht sich auf Schreibabies, da High Need alleinstehend wissenschaftlich nicht erforscht ist. Ich habe die Originaldefinition von Dr. Sears und seiner Frau Martha Sears verwendet, mit Infos seiner Website askdr.sears.com und aus seinem Buch „The Fussy Baby Book“ (Neuauflage 2014).

Viele der von mir gefundenen Studien und Statistiken zu Schreibabys sind maßgeblich auf medizinische Ursachenforschung bezogen.

Austin, M. P., Hadzi-Pavlovic, D., Leader, L., Saint, K., & Parker, G. (2005): Maternal trait anxiety, depression and life event stress in pregnancy: Relationships with infant temperament. Early Human Development, 81(2), 183-190.

Mantymaa, M., Puura, K., Luoma, I., Salmelin, R. K., & Tamminen, T.(2006): Mother’s early perception of her infant’s difficult
temperament, parenting stress and early mother infant interaction. Nordic Journal of Psychiatry, 60(5), 379-386.

Werner, E. A., Myers, M. M., Fifer, W. P., Cheng, B., Fang, Y., Allen, R., Monk, C. (2007): Prenatal predictors of infant temperament.
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